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2nd Congress of the European Group – International Society for Apheresis

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Registration
03/23/2018 - Kleine Reitschule | 8:30am - 10:00am 
iCal 
Kinder

Chairs: K. Johne (Dresden, Germany), A. Lewitsch (Vienna, Austria)

8:30am
IL-N-06
Techniken der extrakorporalen Photopherese bei Kindern
*Robert Ritter1, Marianne Würth1
1 St. Anne Kinderspital, , Wien, Austria
Abstract text :

ABSTRACT


Techniken der extrakorporalen Photopherese bei Kindern


 


Die Apheresesysteme sind nicht für Kinder, sondern für die Bedürfnisse von Erwachsenen konstruiert worden. Das bedeutet, dass die Menge an Blut, die in ein Apheresesystem hineinfließt bevor Blut wieder aus dem System herauskommt für kleine (< 20 kg) und sehr kleine (< 10 kg) Patienten zu viel ist, sodass kleine PatientInnen einen zu hohen Verlust in das "extrakorporale Blutvolumen" haben.


Wir versuchen in unserem Vortrag Möglichkeiten der Behandlung von Kindern und Säuglingen zu veranschaulichen und zu erklären. Es besteht die Möglichkeit Aphereesesysteme mit Blut zu primen (vorzufüllen) sowie auch eine geringe Menge Vollblut zu entnehmen und zu bearbeiten (die sogenannte "Mini ECP")


Ziel ist es, auch ganz kleinen Patienten, trotz des geringen Totalen Blutvolumens und des schlechten Blutflusses diese Therapie zu ermöglichen.


 


 


 


Verfasser: Robert Ritter DGKP; Marianne Würth DGKS                                      St. Anna Kinderspital, Aphereseeinheit



9:00am
IL-N-07
Plasmaseparation bei Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen
*Daniel Gehmacher1
1 Allgemeines Krankenhaus, Kinderdialyse, Wien, Austria
Abstract text :

Extrakorporale Verfahren bei Kindern und im Besonderen bei Kleinkindern stellen oft eine besondere Herausforderung an das behandelnde Team, den Patientinnen und deren Angehörige.
Meist wird die Plasmaseparation als akute Therapie durchgeführt. Dies und das oft geringe Alter der Patientinnen, erfordert einen temporären zentralvenösen Zugang zur Plasmaseparation.
Eine gute Funktion des Katheters ist von entscheidender Wichtigkeit.
Speziell außerhalb von Intensivstationen, bei nicht sedierten bzw. nicht relaxierten Patientinnen ist das Pflegepersonal besonders gefordert eine Plasmaseparation bestmöglich durchzuführen.
Motorische Unruhe aufgrund von Angst, des Alters bzw. der Grunderkrankung, kann die Funktion des Katheters deutlich beinträchtigen und damit auch die Plasmaseparationstherapie beinträchtigen oder unmöglich machen.
Geschultes und mit Kindern erfahrenes Pflegepersonal ist daher ein wichtiger Schlüssel zur erfolgreichen Plasmaseparationstherapie bei Kindern und Kleinkindern.



9:30am
IL-N-08
Pflegerische Gesichtspunkte bei der Behandlung eines Kleinkindes mit TheraSorb Ig flex bei neurologischer Erkrankung – Erfahrungsbericht aus Dresden
*Jörg Müller1
1 Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden AöR, Lipoproteinapherese, Dresden, Germany
Abstract text :

Die Betreuung eines zweijährigen Kleinkindes durch das Pflegepersonal bei einer TheraSorb-


Ig flex-Immunadsorbtion bedarf besonderer Erfahrung und Flexibilität.


Das Kind mit dem neurologischen Krankheitsbild "Akute Disseminierte Encephalomyelitis wird 10x mit TheraSorb Ig flex Adsorbern therapiert.


Dabei stellen sich den Pflegekräften logistische, personelle, psychologische und fachliche Besonderheiten und Herausforderungen entgegen. Diese werden erläutert und Lösungen angeboten. Sehr viel Augenmerk wird auf das Vertrauensverhältnis zwischen Pflegepersonal, Kind und Eltern gelegt. Ablenkungsmethoden sowie Handling mit dem Shaldon Katheter werden erläutert.


Während der 10 Behandlungen ist eine deutliche Verbesserung der Symptomatik zu verzeichnen.


Das Kleinkind geht nach ca. 3 Monaten Krankenhausaufenthalt und Reha wieder in den Kindergarten und ist vollkommen genesen.


Fazit: Die TheraSorb Ig flex Immunadsorption kann bei einem Kleinkind durchgeführt werden, wenn das Anwenderteam erfahren ist und flexibel improvisieren kann.